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Orhan Pamuk: Die weiße Festung

Enttäuschend. Ich unterstelle einfach mal (zugunsten des Autors), daß das Buch voller Symbolik ist, die ich nur nicht verstehe. So gesehen scheint es nichts anderes zu sein, als eine Aneinanderreihung irgendwelcher Symbole. Von der Geschichte selbst bleibt da wenig übrig. Dieses “du bist ist und ich bin du” Thema wird immer wieder aufgewärmt, führt aber nirgendwo hin. Was bleibt ist langatmig, schwerfällig und geradezu langweilig. Und das bei nur 200 Seiten!

Natürlich kann ich mich mit meinen Unterstellungen auch täuschen und das Buch ist einfach nur Mist.

Na gut. Aitmatow fand ich nach dem ersten Buch, daß ich von ihm gelesen habe auch nicht so prickelnd. Also werd ich Orhan Pamuk auch noch eine zweite Chance geben. Rot ist mein Name hab ich mir schon bestellt.