Rot ist mein Name war mein zweiter Versuch mit Orhan Pamuk, nachdem der erste gründlich in die Hose gegangen ist.
Es hat zwar endlos lang gedauert das Buch zu lesen, gab aber trotzdem interessante Einsichten in die Grundlagen der islamischen Illustration. Höchstwahrscheinlich kann man das auch noch als Kampf zwischen Tradition und Moderne auslegen. Aber ich bin ja kein Literaturwissenschaftler und darum lass ich das.
Beruhigend, daß Pamuk doch nicht nur unverständlichen Schrott produziert. Scheinbar gab es ja doch einen guten Grund ihm den Literaturnobelpreis zu verleihen. Die literarische Welt wird zweifellos erleichtert zur Kenntnis nehmen, daß ich dem Urteil der Schwedischen Akademie meinen Segen geben kann.